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Die 10er Jahre: Besser, schneller, reicher, gieriger, unmoralischer im Sport29. Dez. 2019, 5:00

Die 10er Jahre: Besser, schneller, reicher, gieriger, unmoralischer im Sport

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Die vergangene Epoche hat den Sport auf eine Gratwanderung geführt, in den 20ern wird es darauf ankommen, das Gleichgewicht zu halten. War es mutig? Irgendwie schon. Kam es überraschend? Leider auch. Am Ende der 2010er-Jahre outen sich österreichische Fußballerinnen. Frauen lieben Frauen. Tatsächlich. Was eigentlich in fortschrittlichen Zeiten wie diesen kommentarlos zur Kenntnis genommen werden müsste, löst noch immer einen Orkan der Reaktionen aus. Überwiegend positiv zwar, aber nur ein ernüchterndes Beispiel des Selbstbetrugs, mit dem sich die Menschheit durch die letzten Jahre gemogelt hat. Normal ist nämlich noch gar nichts. In einer angeblich so offenen Gesellschaft und überhaupt im Sport, der sich gerne damit begnügt, nur ein Spiel mit den Emotionen zu sein. Keine Gelegenheit lassen viele seiner wichtigsten Vertreter aus, Sauberkeit zu propagieren, eine sportliche Disziplin ist, unter dem Deckmantel der stets Völker vereinenden Wirkung um jede gesellschaftliche wie politischen Verschmutzung die Kurve zu kriegen. In dem zu Ende gehenden Jahrzehnt hat der Sport Großartiges zum allgemeinen Wohlbefinden beigetragen, sich aber auch der hemmungslosen Geschäftemacherei ausgeliefert, oder sich im Streben nach der Übermacht unerlaubter Mittel bedient. Oftmals als Produkt des Irrsinns wurde kritisiert, eine
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