Zurück Kurier Die EU darf nicht nur Geldmaschine sein
Suchen Rubriken 13. Aug.
Schließen
Anzeige
Die EU darf nicht nur Geldmaschine sein21. Jul. 11:45

Die EU darf nicht nur Geldmaschine sein

Kurier
Beim Feilschen zur dringend benötigten Corona-Finanzhilfe blieb leider die Rechtsstaatlichkeit auf der Strecke. „Historisch“. Dieses Wort fiel häufig nach dem EU-Gipfel, der Dienstagfrüh nach vier Tagen und vier Nächten zu Ende ging. Und in der Tat: Noch nie in der Geschichte der Union griffen die Verantwortlichen so tief in den Geldtopf. Die unglaubliche Summe von 1,8 Billionen Euro wurde bewegt. Das entspricht 60 Millionen Mittelklasse-Pkw oder dem Vierfachen des österreichischen Bruttoinlandsprodukts. Ein Gutteil (750 Milliarden)  entfällt auf die akute Corona-Hilfe. Und das ist gut so. Denn die wirtschaftlich am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder benötigen die Finanzspritzen, um wieder auf die Beine zu kommen. Italien oder Spanien ökonomisch vor die Hunde gehen zu lassen, wäre ein Schuss ins eigene Knie der Union gewesen – abgesehen davon auch moralisch nicht zu rechtfertigen und eine Bankrotterklärung der EU.
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Donnerstag, 13. August 2020

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen