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21. Dez. 2017, 6:00

Flexibles Arbeiten wird zur Normalität

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Beschäftigte müssen häufiger Job und Arbeitsort wechseln. Aber auch Betriebe sind gefordert. Bewegte Zeiten auf Österreichs Arbeitsmarkt: Die klassische 40-Stunden-Woche bei einem einzigen Arbeitgeber verliert langsam an Bedeutung. Mitarbeiter müssen flexibler werden, sowohl was zeitliche als auch geografische Rahmenbedingungen betrifft. Nicht alle fühlen sich damit wohl, einige melden sich lieber arbeitslos und verdienen schwarz etwas dazu. Andere wiederum pfeifen auf eine große Karriere oder mehr Geld und begnügen sich zugunsten von Freizeit (Work-Life-Balance) mit einer Vier-Tage-Woche. Frauen tun dies oft unfreiwillig, fällt doch ihnen nach wie vor primär die Kinderbetreuung zu, auch weil Väter mehr verdienen und Kindergärten gerade am Land nachmittags schließen. Umso mehr Hochachtung etwa vor all jenen, die frühmorgens lange mit dem Bus von ihrem Heimatdorf bis zur nächsten Stadt gekarrt werden, wo sie im Handel werken, ehe es spätabends wieder retour geht. Hingegen ist hierzulande der Unwillen weit verbreitet, für einen Job in ein anderes Bundesland zu ziehen, sei es nur begrenzt für ein paar Monate – wie etwa im Tourismus. Aber auch Unternehmer müssen umdenken. Wenn in einem Betrieb Gleitzeit heißt, spätestens um 9 Uhr den Computer hochfahren zu müssen, dann ist das eine Farce. Dem Arbeitgeber kann es abseits von festgesetzten Terminen doch egal sein, wann Mitarbeiter ihre Arbeit erledigen, sofern es fristgerecht und gut geschieht. Obendrein wird insgeheim erwartet, dass Untergebene via Handy und eMail auch in der Freizeit erreichbar sind. Die reguläre Arbeitszeit aber sollen sie gefälligst im Büro verbringen, Arbeiten von daheim wird teilweise noch immer mit Schlendrian in Verbindung gebracht. Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein.  
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