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Gastkommentar: Vorbilder, an denen sie sich reiben können12. Mai. 5:00

Gastkommentar: Vorbilder, an denen sie sich reiben können

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Erziehung muss Unrechtbewusstsein erzeugen, schreibt NMS-Direktorin Doris Pfingster. Jugendliche überschreiten Grenzen – das haben sie immer getan und das werden sie auch in Zukunft tun. Für die persönliche Entwicklung ist es jedoch wichtig, dass sie Grenzen kennenlernen. Der Unterschied zu früher: Erwachsene kommen nicht mehr mit purer Machtausübung ans Ziel. Erziehung bedeutet heute, dass es uns gelingen muss, ein Unrechtsbewusstsein beim Jugendlichen zu erzeugen, wenn er Grenzen überschreitet. Nur wenn wir es schaffen, dass der Jugendliche einsichtig ist, haben wir die Voraussetzung geschaffen, dass er aus vergangenen Fehlern lernt und sein Verhalten ändert. Denn: Kinder und Jugendliche sind auch heute nicht jene Anarchisten, als die sie oft hingestellt werden. Ja, sie loten Grenzen aus, schauen, wie weit sie gehen können. Wir Erwachsene – Lehrkräfte und Eltern – müssen einschreiten und Nein sagen, wenn sie zu weit gehen. Und ihnen klar machen, was an ihrem Verhalten nicht in Ordnung war. Meine Erfahrung ist, dass Jugendliche das schätzen. Die beliebtesten Lehrer und Eltern sind nicht jene, die alles erlauben. Im Gegenteil: Jugendliche schätzen Erwachsene, die ihnen Grenzen aufzeigen und diese konsequent einfordern. Sie wollen starke Vorbilder, an denen sie sich reiben können.
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