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Gut, dass Raab dran bleibtAktualisiert16. Jul. 18:00

Gut, dass Raab dran bleibt

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Die Einrichtung einer Dokumentationsstelle zum politischen Islam sorgt für Kritik, ist aber eine grundvernünftige Entscheidung. Die Proteste ließen wenig überraschend nicht lange auf sich warten. Mit der Präsentation der „Dokumentationsstelle Politischer Islam“ hat Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) einen Nerv getroffen. „Wie man vor Parallelgesellschaften warnt – und selbst solche schafft“, überschrieb eine Kolumnistin ihren Text. Das wäre weiter nicht der Rede wert, stünde es nicht exemplarisch für eine weitverbreitete Haltung gerade bei diesem Thema: Das Problem entsteht erst dadurch, dass man es benennt. Was im Umkehrschluss wohl heißt, dass eh alles in Ordnung ist, wenn man nicht so genau hinschaut. (Manche meinen ja auch, etwa Staatsschuldenexzesse sind völlig okay und werden erst durch austeritätsfixierte Spaßbremsen zum Problem, aber das ist eine andere Geschichte …) Irritierend war auch die erste Reaktion  seitens der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ): Hier werde die „türkis-blaue Politik der Ausgrenzung“ fortgesetzt, so deren Präsident Ümit Vural; von einem „Generalverdacht“ gegenüber Muslimen sprach Tarafa Baghajati von der „Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen“. Mit Verlaub, das sind Totschlagargumente in der Debatte, ebenso wie der stets wiederkehrende Hinweis,
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