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8. Jul. 6:00

Tribüne: Warum nur wird man Schiedsrichter?

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Zwei Teams gegen dich, ein Stadion gegen dich – und am Ende hast du so viele Gegner, wie das jeweilige Land fasst. Ich verstehe ja viele Berufswahlen nur schwer. So kann ich nicht wirklich nachvollziehen, wie man gerne Hundefutter-Vorkoster wird. Ganz weit weg ist auch die Vorstellung, professioneller Ansteller zu sein. Das sind Menschen, die sich für andere Menschen anstellen, eher lange, nehme ich an, und kurz bevor sie den Triumph des Erreichens des Endes der Warteschlange auskosten dürfen, kommt ein anderer Mensch daher und schnappt ihnen Triumph, ersten Platz und auch das große Glück weg, das vielleicht auf sie gewartet hätte. Und der darf das! Weil das so ausgemacht war. Das ist ein bisschen wie Sisyphos ohne Stein. Und genau so wenig kann ich mir erklären, wie man Fußballschiedsrichter wird. Schiri! Zwei Teams gegen dich, ein Stadion gegen dich – und wenn das Spiel im Fernsehen gezeigt wird und während einer WM stattfindet, hast du am Ende so viele Gegner, wie das jeweilige Land fasst, das du natürlich komplett zu Unrecht rausgepfiffen hast. Oder – und jetzt weiß ich nicht, was schlimmer ist – du bist Schiri in einer Liga, wo die Zuschauer dich persönlich kennen und wissen, wo dein
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