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Zur Unzeit13. Jan. 20:40

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Regierungswechsel gehören in Italien zum Alltag - aber nicht in Zeiten der Mega-Belastung durch eine Pandemie Was für ein Spiel treibt der ehemalige Premierminister Matteo Renzi da? Italien wird seit elf Monaten von der Pandemie gebeutelt, Gesellschaft und Wirtschaft sind schwer getroffen, 80.000 Italiener gestorben, die Angst vor dem mutierten Virus geht um, der Ausnahmezustand ist bis Ende April verlängert. Und was macht Renzi? Der einstige Hoffnungsträger der Sozialdemokraten, der in seiner Selbstüberschätzung sein Amt als Regierungschef leichtsinnig verspielte, sprengt die Regierung Conte. Und das offenbar mit Genuss. Der eitle Florentiner verbaut damit seinem Land, der Wirtschaft, den Bürgern den so dringend benötigten Zugang zu 208,6 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds. Ob Renzi mit seiner Forderung, dass mit dem Geld nur neue Projekte finanziert werden dürften, recht hat, ist angesichts der dramatischen Lage egal. Bleibt zu hoffen, dass der parteilose Premier Conte neue Mehrheiten findet – mit Politikern, die um ihre Verantwortung wissen und diese tragen. Renzi gehört nicht dazu.
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